Montag, 14. Oktober 2019

Junge Union will Zukunft in Sulzbach-Rosenberg mitgestalten


Sie sehen sich als Vorreiter im Landkreis, wenn nicht gar in Bayern: Die Bewerberliste der Jungen Union für die Wahl des Sulzbach-Rosenberger Stadtrats am 15. März 2020 steht.

Zum ersten Mal tritt die Junge Union mit einer eigenen Liste zur Stadtratswahl an.

Sulzbach-Rosenberg: Während einer Mitgliederversammlung in der Rosenberger Musikkneipe Gestern besiegelten die Mitglieder der Jungen Union (JU) die Nominierung einstimmig. Der Vorsitzende Maximilian Klose erklärte dazu: "Die Junge Union, die einzig wirkliche politische Nachwuchsorganisation Sulzbach-Rosenbergs, wird sich einbringen. Vielleicht hat diese Entscheidung auch Signalwirkung, denn eine eigene Stadtratsliste der JU dürfte im Landkreis eine Premiere sein, vielleicht sogar bayernweit."

24 junge Leute treten an. Den Spitzenplatz nimmt Florian Bart ein, der dem Stadtrat bereits als Mitglied der CSU-Fraktion angehört. Gefolgt wird er von Klose. Elf Kandidatinnen bewerben sich um einen Sitz im Stadtrat. Die Mitgliedschaft in der Jungen Union endet mit dem vollendeten 35. Lebensjahr.

Das Bayerische Gemeinde- und Landkreiswahlgesetz verlangt, dass neue Listen von einer bestimmten Zahl wahlberechtigter Bürger - in Sulzbach-Rosenberg sind das 180 - durch einen persönlichen Eintrag im Wahlamt unterstützt werden. "Nachdem unsere Idee bekannt wurde, zur nächsten Stadtratswahl mit einer eigenen Liste anzutreten, erhielten wir viel positives Feedback aus der Bevölkerung. Die 180 Unterschriften sollten also keine Hürde darstellen", war Klose zuversichtlich.

"Wir können junge Leute für Politik begeistern", erklärte Tobias Neidel, der Geschäftsführer der Ortsgruppe. "Das zeigt allein schon die Tatsache, dass wir überhaupt kein Problem hatten, 24 Bewerber zu finden. Wir stellen somit die Liste mit dem jüngsten Durchschnittsalter und hoffen natürlich, dass wir dadurch viele Jungwähler ansprechen."

Florian Bart gab einen Überblick über das geplante Wahlprogramm. "Entscheidungen von heute wirken sich oft erst Jahre später auf die Stadt aus. Da wollen wir als junge Generation natürlich mitreden. Wir wollen, dass sich auch unsere Kinder hier heimisch fühlen", betonte er. Als wichtige Punkte hob er die Digitalisierung der Stadt und der Verwaltung sowie die Schaffung von Wohnraum hervor. Als Vertreter einer Generation, für die Digitalisierung zum Alltag gehört, bringe er wenig Verständnis dafür auf, dass es im Umfeld der Stadt immer noch Gebiete gibt, in denen ein Handy-Empfang kaum möglich ist. Hier wollten sich junge Familien engagieren und die Stadt für sich, aber vor allem für ihre Kinder und Enkel entwickeln.

Zu Baustellen in der Stadt - besonders zu den drei Problemimmobilien Storg, Liliencenter und Maxhüttenareal - habe die Junge Union klare Vorstellungen. Die Nutzung des Schlackenbergs als Infrastruktur für Veranstaltungen oder Freizeitmaßnahmen stehe ebenso auf der Agenda wie die Vereins- und Sportförderung.

 

Stadtratswahl 2020:

Die Liste der Jungen Union

1. Florian Bart, Stadtrat

2. Maximilian Klose

3. Tobias Neidel

4. Marlis Stubenvoll

5. Benjamin Neidel

6. Robin Laurer

7. Dominik Herl

8. Michaela Schinhammer

9. Barbara Mörk-Harscher

10. Martin Morgenschweis

11. Heiderose Drews

12. Martin Pickel

13. Saroop Sawhney

14. Timo Rubenbauer

15. Marion Walter

16. Timo Makitta

17. Simone Bart

18. Andreas Kinscher

19. Lisa Haller

20. Philipp Sippl

21. Kim Lauerer

22. Laura Seitz

23. Sarah Kohl

24. Christian Schön


14. 02.
20:00 Uhr - 23:59 Uhr

CSU Amberg-Sulzbach

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